Sonntag, 18. Juni 2017

11. SONNTAG IM JAHRESKREIS

Erste Lesung (Ex 19,2-6a)

Ihr sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören


2

In jenen Tagen
   kamen die Israeliten in die Wüste Sínai.
Sie schlugen in der Wüste das Lager auf.
Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.

3


Mose stieg zu Gott hinauf.
Da rief ihm der Herr vom Berg her zu:
   Das sollst du dem Haus Jakob sagen
   und den Israeliten verkünden:
4

Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe,
wie ich euch auf Adlerflügeln getragen
   und hierher zu mir gebracht habe.

5


Jetzt aber,
   wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet,
   werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein.
Mir gehört die ganze Erde,
6a
ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern
   und als ein heiliges Volk gehören.


Antwortpsalm (Ps 100,1-5)

R Wir sind das Volk des Herrn,
die Herde seiner Weide. - R


1 Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! +
2
Dient dem Herrn mit Freude! *
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!

3

Erkennt: Der Herr allein ist Gott. +
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, *
sein Volk und die Herde seiner Weide. - (R)

4

Tretet mit Dank durch seine Tore ein! +
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! *
Dankt ihm, preist seinen Namen!

5

Denn der Herr ist gütig, +
ewig währt seine Huld, *
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue. - R


Zweite Lesung (Röm 5,6-11)

Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, werden wir erst recht gerettet werden durch sein Leben


6

Brüder!
Christus ist schon zu der Zeit,
   da wir noch schwach und gottlos waren,
   für uns gestorben.
7

Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben;
vielleicht wird er jedoch
   für einen guten Menschen sein Leben wagen.
8

Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen,
   dass Christus für uns gestorben ist,
   als wir noch Sünder waren.

9


Nachdem wir jetzt
   durch sein Blut gerecht gemacht sind,
   werden wir durch ihn erst recht
   vor dem Gericht Gottes gerettet werden.

10


Da wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes,
   als wir noch Gottes Feinde waren,
   werden wir erst recht, nachdem wir versöhnt sind,
   gerettet werden durch sein Leben.

11


Mehr noch,
wir rühmen uns Gottes
   durch Jesus Christus, unseren Herrn,
durch den wir jetzt schon die Versöhnung empfangen haben.


Evangelium (Mt 9,36 - 10,8)

Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich und sandte sie aus


36


In jener Zeit,
   als Jesus die vielen Menschen sah,
   hatte er Mitleid mit ihnen;
denn sie waren müde und erschöpft
wie Schafe, die keinen Hirten haben.
37
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß,
   aber es gibt nur wenig Arbeiter.
38
Bittet also den Herrn der Ernte,
   Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

1

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich
und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben
   und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

2



Die Namen der zwölf Apostel sind:
an erster Stelle Simon, genannt Petrus,
   und sein Bruder Andreas,
dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus,
   und sein Bruder Johannes,
3


Philíppus und Bartholomäus,
   Thomas und Matthäus, der Zöllner,
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
   und Thaddäus,
4
Simon Kananäus und Judas Iskáriot,
   der ihn später verraten hat.

5

Diese Zwölf sandte Jesus aus
und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden
und betretet keine Stadt der Samaríter,
6 sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

7 Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
8




Heilt Kranke,
weckt Tote auf,
macht Aussätzige rein,
treibt Dämonen aus!

Umsonst habt ihr empfangen,
   umsonst sollt ihr geben.